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Die Reise nach Tschechien – erzählt von den Schüler/innen

Im Rahmen des Comenius-Projekts haben wir im Mai 2011 eine 6-tägige Reise nach Tschechien gemacht. Dort trafen sich Kinder und Lehrer aus Spanien, Rumänien, Tschechien und Deutschland. Aus unserer Schule waren Alexander, Leonie und Marcel aus der Klasse 5a, Michelle aus der 5c sowie Julia aus der 6a dabei. Begleitet wurden wir von den Lehrerinnen Frau Karcher, Frau Willert und Frau Lorenz. Wir Schüler wohnten in dem Dorf Broce in Gastfamilien. Die Gastfamilien holten uns vom Bahnhof Mlada Boleslav ab. Wir waren alle aufgeregt und auf unsere Gastfamilien gespannt! Einige hatten ein bisschen Angst, wie das mit der Verständigung klappen würde. Ob das Schulenglisch ausreichen würde?

Alex:

Als wir ankamen, hatte ich Angst mit der Verständigung, aber als die Mutter mir abends das Kartenspiel beibrachte, war die Angst weg. Ich fand am besten, dass die Gastfamilie und ich uns jeden Abend zusammensetzten und Karten spielten. Die Familie war sehr, sehr nett, denn sie bekochte mich jeden Tag besonders. Ich fand die 4-jährige kleine Schwester niedlich, denn sie versuchte immer deutsch zu sprechen und fragte ganz oft: „ Was heißt das auf Deutsch?“

Marcel:

Mir ging es sehr gut in der Gastfamilie. Ich durfte oft an den Computer und konnte essen, was ich wollte. Für die Verständigung benutzte ich meist den Computer. Ich fand am besten, dass ich und der Vater des Gastkindes mit einem Flugzeug in die Luft abhoben. Ich habe von oben die Schule und das Gastfamilienhaus gesehen. Ich war 30 Minuten in der Luft. Sogar Prag konnte ich sehen.

Leonie:

Ich fand Mittwoch am besten. Wir waren im Open Air Museum. Dort aßen wir Eis, mhm yummy! Dann waren wir in einer Bierbrauerei. Jeder durfte einen kleinen Schluck Bier probieren, wenn er oder sie wollte. Meine Gastfamilie war nett und die Mutter konnte ein bisschen deutsch. Der Opa sprach fließend deutsch. Er hatte zwei große und neuen kleine Hunde. Ich mochte sie sehr! Eigentlich fand ich die ganze Woche toll. Es war schön, aber manchmal auch anstrengend, im Großen und Ganzen einfach toll und ich vermisse alle schon ein bisschen. (Geschrieben auf der Rückfahrt im Zug.)

Michelle:

Meine Gastfamilie war sehr nett und nahm mich wie eine Tochter auf. Das freute mich total! Zum Abschied bekam ich viele kleine Geschenke. Das tollste war, als wir beim Bowling waren, weil wir Cola getrunken haben und immer null Punkte geworfen haben – es war sehr lustig. Die Gastfamilie hat einen großen Garten und einen großen Pool. Sehr ans Herz gewachsen sind mir meine Gastschwester Michaela und die kleinen Katzen. Am liebsten würde ich noch länger bleiben!

Julia:

In der Gastfamilie ging es mir sehr gut. Mit dem Englischsprechen hat es eigentlich gut geklappt und wir haben uns gut verstanden. Wir waren auch oft im Pool. Das Essen war außerdem super lecker. Am besten fand ich den Donnerstag, denn da fuhren wir nach Prag. Es ging schon um 8:00 Uhr mit dem Bus los. Wir waren ungefähr zwei Stunden unterwegs. Die Gebäude in Prag waren sehr schön, aber es waren 30° Grad. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen in Prag. Ich fand die ganze Woche einfach nur schön. Diese Woche werde ich nie vergessen!